So wirst du körperlich fit – auch als Sportmuffel |

So wirst du körperlich fit – auch als Sportmuffel

Wenn Sport auch nicht dein Ding ist, ein Muss, dass du vielleicht mal zwischendurch machst, weil man es machen sollte… Dann lies weiter!

Klar, ohne Zweifel gehört ausreichend Bewegung zu einem gesunden Lifestyle dazu. Es bringt die Verdauung in Bewegung, Sauerstoff und Blutzirkulation werden angeregt und es baut Stress ab.

Aber wieso ist es dann für mich und so viele andere Menschen so eine Qual? 

 

Stell dir die folgenden 2 Fragen:

  1. Wie war dein Sporterlebnis in der Schulzeit? Warst du (wie ich) nie gut im Sport, konntest mit den anderen nicht mithalten und wurdest immer als eine der letzten in die Mannschaften gewählt?
  2. Welche Geschichte über deinen Körper ist in dir verankert? Nimm dir einen Moment Zeit und geh in dich. Welche Bilder und Wahrnehmungen über deinen Körper hast du? Schreibe alles auf, was dir in den Sinn kommt.

 

Wenn die Erfahrung im Sportunterricht bereits negativ war, bleibt Sport häufig mit diesem bitteren Beigeschmack behaftet.

Aber weisst du was?

Es gibt unterschiedliche Körpertypen und nicht jeder Typ ist für jede Sportart gemacht. Wenn du schlecht warst im Schulsport, dann nur weil DEINE Sportart nicht dabei war und nicht weil du schlecht im Sport bist!

Ich bin absolut nicht sportlich, war es noch nie. Auch wenn der Rest meiner Familie sehr aktiv ist und Sport liebt. Die letzten Jahre nahm ich mir so häufig vor mehr Sport zu machen, da es wichtig wäre für den Körper.

 

So wirst du körperlich fit – auch als Sportmuffel

Aber bis heute habe ich es nicht geschafft, mich zu regelmässigem Sport durchzuringen

Eine Zeit lang wurde ich sogar regelrecht krank vom Sport! Kurzes gemütliches Joggen und ich lag drei Tage flach mit Gliederschmerzen, Kopfschmerzen bis Migräne und total erschöpft. Ich fühlte mich so, als ob ich gleich die Grippe kriegen würde.

Bis ich mir gestern zum ersten Mal die zweite Frage von oben gestellt hatte: Welche Geschichte erzähl ich mir selbst, über meinen Körper?

Obwohl ich mit meinem Körper zufrieden bin und ihn sehr schätze, für das was er tagtäglich leistet – und ich nicht das Gefühl hatte, dass irgendwas bei der Frage rauskommt – schoss mir nach kurzem die Lösung in den Sinn:

Mein Körper ist zu schwach.

Ich war seit eh und je ständig krank, bekam Hautausschläge von allem Möglichem, bis dann hin zu jahrelangen Verdauungsproblemen, wo Bauchschmerzen, Durchfall, Schwindel, Übelkeit, Hitzewallungen, ständiges frieren, Müdigkeit und Kopfschmerzen an der Tagesordnung waren.

Ich bildete unbewusst die Geschichte in meinem Kopf, dass mein Körper nicht stark genug ist. Dabei ist er sehr stark und hat trotz all den Symptomen und Beschwerden mich nie im Stich gelassen.

Von John Douillard habe ich gelernt, dass es beim Sport auf die Verbindung zwischen Körper und Geist ankommt. Das wenn man Sport aufmerksam, mindful praktiziert und auf seinen Körper hört…

  • keine Beschwerden bekommt
  • Sport mühelos ist und Spass macht
  • seine körperliche Leistung mit der Zeit extrem gesteigert wird
  • die Lungenkapazität endlich wieder voll genutzt wird

 

Wie du deine Verdauung wieder in den Griff bekommst

 

Meine 6 Take-aways von John Douillard

  1. Die Nase ist zum Atmen da und der Mund zum Essen
    Atme stets durch die Nase. Nicht nur beim Sport sondern auch im Alltag. Die Atmung durch den Mund ist viel oberflächlicher, es wird weniger Sauerstoff aufgenommen und sie aktiviert eine Stressreaktion im Körper. So wird der Körper ausgelaugt und überfordert.Das Atmen durch die Nase ist reine Übungssache. Gib dir 2-3 Wochen Zeit, bis sich der Körper wieder daran gewöhnt hat. Das anfängliche Gefühl, nicht genügend Luft zu bekommen ist normal.
  2. Sport muss sich gut und mühelos anfühlen
    Wenn man sich nach dem Sport ausgelaugt und erledigt fühlt oder nur noch keucht, hat man es übertrieben. Wenn man richtig trainiert, fühlt sich Sport nicht anstrengen an.
  3. Training bei tiefer Herzfrequenz
    Die Herzfrequenz sollte immer um die 120 BPM (beats per minute) liegen. Geht die BPM auf 170-180 BPM wird der Körper zu sehr gefordert. Nach ein paar Monaten mit dem Training bei tiefer Herzfrequenz wird deine Leistung sogar noch besser als zuvor. Lass dir Zeit und arbeite mit deinem Körper, statt ihn zu forcieren.
  4. Im natürlichen Rhythmus leben und trainieren
    Die Uhrzeit des Schlafens, Essens und Trainings sollte möglichst im Einklang mit der Natur sein. Ins Bett wenn es dunkel wird und aufstehen wenn es hell wird. Für unseren Breitengrad heisst das, im Winter eher früher ins Bett und etwas mehr schlafen und im Sommer mit dem Sonnenuntergang ins Bett und früh aufstehen.Mit dem Job und allem anderen was ansteht, kann das eine ziemliche Herausforderung sein. Ich habe mich so gut es geht angeglichen und es tut richtig gut. Die besten Zeiten für körperliche Aktivitäten sind morgens, zwischen 6h und 10h sowie Abends zwischen 18h und 19h. Das Training zwischen 14h und 18h sollte vermieden werden.
  5. Kein Sport während der Periode
    Die Menstruation ist ein Reinigungsprozess vom weiblichen Körper. Diesen Zyklus sollte respektiert werden und dem Körper während den ersten 3 Tagen seine verdiente Ruhe gönnen, etwas entspannendes machen und auf Sport verzichten.
  6. Beim Sport keine Musik hören oder TV schauen
    Bewusst und mindful Sport zu machen, heisst auch ganz bei sich, seinem Körper und seiner Atmung zu sein. Musik, TV oder das quatschen mit Freunden lenken nur ab. Sport ist eine Zeit, die du bewusst mit dir verbringen solltest.

 

Ich habe bereits erste gute Erfahrungen mit dem Atmen durch die Nase gemacht. So konnte ich bei der dreistündigen Schneeschuh-Wanderung problemlos mit der Kondition meiner Freundinnen mithalten und war am Ende auch nicht erschöpft wie früher.

Ich werde jetzt wieder mit Sport beginnen und freue mich sogar darauf. Und es gibt nichts mehr was mich dran hindert.

 

So wirst du körperlich fit – auch als Sportmuffel

Meine Action Steps:

  • fixe Trainingszeiten in meinem Kalender einplanen
  • 1-2 Sportarten wählen, die mir Spass machen
  • bewusst trainieren, auf Atmung und Herzfrequenz achten und auf meinen Körper hören

 

Brauchst du noch etwas Inspiration für die Sportarten? Here we go:

  • Aerobic
  • Badminton
  • Ballett
  • Basketball
  • Capoeira
  • Fahrradfahren
  • Mountainbiking
  • Eishockey/Unihockey
  • Fechten
  • Handball
  • Fussball
  • Klettern
  • Volleyball
  • Inlineskating
  • Bowling
  • Kanufahren
  • Tanzen
  • Tauchen
  • Tennis
  • Golf
  • Wandern
  • Reiten
  • Joggen
  • Sprinten
  • Squash
  • Aikido
  • Tai Chi
  • Ping Pong
  • Segeln
  • Skifahren/Snowboarden
  • Surfen
  • Windsurfen
  • Wasserski
  • Schlittschuhlaufen
  • Schwimmen
  • Spazieren
  • Krafttraining
  • Yoga

 

Wie du deine Verdauung wieder in den Griff bekommst

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