7 Tipps, wie du dein Leben nicht länger von alten Wunden bestimmen lässt |

7 Tipps, wie du dein Leben nicht länger von alten Wunden bestimmen lässt

Ich dachte, das hätte ich hinter mir. Dass ich diese Ängste von früher, abgelegt hatte. Und dann traf mich eine unbedeutende Kleinigkeit wie ein Schlag. 

Ich sah die ganz Situation nur noch schwarz und war fest davon überzeugt, dass ich alles vermasselt hatte. 

Ich ging jedes Detail im Kopf durch, ob ich etwas Falsches gesagt hatte. Ob die Wortwahl nicht gut war. Was ich hätte anders sagen, machen oder reagieren müssen. Ich war so in diesem Sog von dieser alten Angst drin, dass ich gar nicht realisierte was los war.

Nämlich nichts. Rein gar nichts war los

Ich malte mir eine Geschichte aus, die gar nicht existierte, weil eine liebe Person unbewusst mitten in eine alte Wunde stach – von der ich dachte, dass sie gar nicht mehr existiert. 

Auch danach dauerte es noch mehrere Tage, bis ich wirklich sah, dass es nur alte Geschichten sind und es nichts mit heute zu tun hat. Ich gab diese Bedeutung von damals einer aktuellen Situation, die rein gar nichts damit zu tun hatte. 

Und das machen wir häufiger als uns bewusst ist

Wir sehen die Sachen nicht neutral bzw. mit Augen der Liebe (nicht romantische Liebe, sondern im universellen Sinne als Gegenteil von Angst). Wir geben den Ereignissen eine Bedeutung geprägt von Ängsten und schlechten Erfahrungen von früher.

Wenn du das nächste Mal merkst, dass du in diesen Sog reinkommst, mach einen Schritt zurück. Nimm wahr, dass es «nur» alte Geschichten sind und es nichts mit heute zu tun hat.

Was ich aus dieser Erfahrung gelernt habe…

  • stoppe das analysieren und interpretieren und nimm wahr, dass du dich gerade in irgendwelchen Ängsten verstrickst. Verurteil dich aber nicht dafür und sei dankbar, dass du es erkannt hast
  • Nimm dich, wenn immer möglich, aus der Situation raus. Mach etwas komplett anderes und bekomm deinen Kopf frei
  • Frag dich, woher diese Ängste kommen und was die Geschichte dahinter ist. Welche Erlebnisse von früher du damit verbindest. Manchmal weißt du auf Anhieb ganz genau was es ist und manchmal kommt es dir erst nach ein paar Tag in den Sinn. Gib dir die Zeit, die du brauchst
  • Schreib alles, was dir durch den Kopf geht auf, damit du es auf dem Papier «parkieren» kannst und deinen Kopf frei bekommst. Oder schreib einen Brief an die betroffene Person, denn du anschliessend verbrennst oder zerreisst und wegwirfst.
  • Nimm dir Zeit für dich und mach Sachen, die dir guttun, die deine Stimmung heben. Dazu zählt nicht sich auf irgendeine Art zu betäuben: viel Arbeiten, sich mit Essen oder Süssigkeiten vollstopfen, übermässig viel Sport machen, etc. 
  • Sag dir immer wieder selbst, dass es eine Geschichte von früher ist und es nichts mit heute zu tun hat. Und frag dich jedes Mal, wenn die Sache wiederaufkommt «Wie kann ich es anders sehen?»
  • Meditiere. Nimm dir jeden Tag oder jedes Mal, wenn du dich wieder darin zu verstricken beginnst, Zeit zum Meditieren. Bereits 5 Minuten helfen, deinen Geist zu beruhigen und herunterzufahren.

Mit der Zeit wird die Angst nachlassen und du siehst die Situation wieder klar, als das was es war, nämlich nichts.

Schieb die Verantwortung nicht auf andere ab

Wenn jemand etwas sagt oder macht das dich triggert (verletzt, ärgert, wütend macht), dann ist nicht die andere Person schuld oder gemein (das heisst auch nicht, dass es unbedingt okay war, was diese Person machte). Aber es würde nichts in dir auslösen, wenn nicht die alten Wunden und Geschichten vorhanden wären. Es wäre dir einfach egal oder du könntest sogar darüber lachen.

So schwer es im ersten Moment auch fällt: Sei dankbar, dass dein Wunderpunkt getriggert wurde. Dass dir deine Ängste gezeigt wurden. Denn nur so kannst du daran arbeiten und sie beseitigen. Nur so kannst du dich weiterentwickeln. 

Und das nächste Mal wird es dich nicht mehr triggern. Es lebt sich so viel unbeschwerter, wenn man seinen «Shit» nach und nach aufräumt, statt sich daran zu suhlen und auf andere wütend zu sein. 

Du hast es in der Hand, wie du Situationen erleben möchtest und wie du damit umgehst

Weniger Situationen, die sich verletzen oder stressen = ein entspannteres Leben = einen gesünderen Körper = eine bessere Verdauung 

Falls du mich schon etwas länger kennst und bereits ein paar Beiträge gelesen hast, weißt du inzwischen, dass sich ganz viele Nervenenden im Darm befinden und das vegetative Nervensystem einen grossen Einfluss auf die Verdauung hat.

Kommentiere mit 🙋‍♀️oder einem anderen Emoji, wenn du auch gerne ein entspannteres Leben hättest.

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