6 Tipps für stressfreie Ferien mit Verdauungsbeschwerden |

6 Tipps für stressfreie Ferien mit Verdauungsbeschwerden

Ferien können essenstechnisch eine ziemliche Herausforderung sein! Du weißt bestimmt, wovon ich spreche.

Ich liebe es zu reisen, ich liebe es neue Länder und Kulturen kennenzulernen.

Doch dann stellst sich auch immer die Frage, was kann ich dort esse? Werde ich das Essen gut vertragen? Was muss ich alles mitnehmen, falls es nicht gut geht?

Auch heute, ohne Verdauungsbeschwerden, mache ich mir vor Reisen Gedanken zum Essen. Ich will nicht irgendetwas essen, sondern das, was meinem Körper guttut und ihn nährt.

Über die Jahre habe ich so meine Taktiken für die Ferien entwickelt:

1. Gut essen im Flugzeug

Bei fast jeder Fluggesellschaft kannst du heute kostenlos ein Spezialessen bestellen. Sie haben eine Auswahl an den gängigsten Ernährungsformen. Falls du etwas brauchst, das nicht angeboten wird, kannst du die Airline auch anschreiben und fragen, ob sie ein anderes Essen für dich machen können. Hier lohnt es sich frühzeitig abzuklären, da die Airline etwas Zeit braucht für die Rücksprache mit der Cateringfirma. 

Ich nehme auch zusätzlich noch Essen mit, da mir die kleinen Kokotten im Flieger zu wenig sind. Salat, Gemüsesticks, Früchte, Nussmischung etc. eignen sich gut zum Mitnehmen. 

Nicht vergessen, Flüssigkeiten darfst du nicht durch die Security nehmen. Und als Flüssigkeit gilt auch ein Joghurt oder Humus. 

Nimm eine wiederauffüllbare Trinkflasch leer mit und frag im Flugzeug, ob sie sie dir auffüllen. Auch während dem Flug. So hast du bestimmt genügend zu trinken und musst nicht auf den Service warten.

2. Supermarkt statt Restaurant oder Hotelbuffet

Vor einigen Jahren haben wir damit begonnen, in Supermärkten frische Lebensmittel zu kaufen, statt dreimal am Tag auswärts zu essen. So weiss man was man genau isst (immer schön Zutatenliste lesen!) und es schmeckt auch super. 

Ein Messer, ein Teller, Salz und du bist ausgestattet, um frischen Salt jeglicher Art zu machen – im Hotelzimmer oder unterwegs. Oder Gemüsesticks zu schneiden und mit einem Dipp aus dem Laden zu essen.

Instant Porride zum Frühstück oder ein leckeres Joghurt (falls dein Hotel ein Kühlschrank hat). Und im Airbnb oder Ferienwohnung ist es eh noch viel einfach selber zu kochen.

3. Gut essen im Restaurant

Natürlich ist zwischendurch auch ein feines Essen im Restaurant super und solltest du nicht darauf verzichten.

Im Restaurant darauf achten, das mit frischen Zutaten gekocht wird und du immer noch einen Salat oder Portion Gemüse dazu bestellst. Und möglichst versuchst, so zu essen, wie du es auch sonst machen würdest.

4. Ausreichend trinken

Es ist wichtig, dass du auch unterwegs ausreichend Wasser trinkst. Je nachdem noch mehr als zu hause. Abhängig von Temperatur, Höhe, Aktivitäten, Jetlag etc.

Speziell während dem Flug solltest du ganz viel trinken. Durch die trockene Luft im Flugzeug braucht der Körper nur schon 1 Becher pro Stunde, um die Trockenheit auszugleichen.

Somit mindestens 2 Becher pro Stunde trinken, um den Körper gut zu hydrieren. Um deinen Körper extra zu hydrieren, kannst du auch etwas Himalaya- oder Meersalz ins Wasser geben.

5. Notfallkit für den Worstcase

Sollte deine Verdauung trotzdem gar nicht gut auf das Essen reagieren, lohnt es sich folgendes dabeizuhaben:

  • Elektrolyten-Pulver in Portionenbeutel. Erhältlich in der Apotheke. Hilft bei Durchfall, dass du nicht dehydrierst und beruhigt etwas die Verdauung
  • Instant Porridge im Portionenbeutel > leicht verdaulich und füllt etwas den Körper
  • Loperamid für den Flug bei Durchfall > Loperamid ist wie ein Korken im Po. Sprich es heilt nicht, es schaut nur dass nichts rauskommt. Somit nur für kurze Phasen, einsetzen und dich beim Kaufen in der Apotheke beraten lassen. In jedem Flugzeug ist auch eine Apotheke. Du kannst auch beim Boarding einen Flugbegleiter nach Medikamenten fragen, wenn es dir nicht so gut geht.
  • Reiseversicherung deren Notfallnummern-Karte, wo sie dich medizinisch beraten und im schlimmsten Fall dir ein Krankenhaus raussuchen – und es auch bezahlen.
  • Wortlos-Sprachefüher. Kann je nach Landessprache noch sehr nützlich sein und gibt es auch im praktischen Hosentaschenformat.

6. Don’t worry, be happy

Etwas vom wichtigsten ist auch, gelassen in die Ferien zu gehen. Sich der neuen Situation im Ausland anpassen und sich keine Sorgen zu machen.

Je mehr du dich darauf fokussierst, was alles passieren könnte, desto eher wirst du auch krank! Geniessen, Spass haben und dich nicht vom Essen verrückt machen lassen.

Welche Trick hast du für die Ferien? Teile sie jetzt in den Kommentaren.

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