Sport ist einfach nicht mein Ding |

Sport ist einfach nicht mein Ding

Ich mochte Sport noch nie. Auch wenn alle anderen in meiner Familie sportlich waren, konnte ich dem Auspowern nie etwas abgewinnen.

Das einzige mal in meinem Leben, wo ich für eine kurze Zeit sportlich war

Mein Bruder nahm an einem Lauf teil, mitten im Sommer bei brühender Hitze und frage mich, ob ich zum Lauf komme und ihm auf halber Strecke Wasser reichen würde. Da ich offiziell die Unsportliche der Familie war, konnte ich mir den Spruch nicht verkneifen «mehr als Wasser bringen traust du mir nicht zu? Wieso fragst du mich nicht, ob ich auch teilnehmen will?»

Diese Aussage in Kombination mit meinem Stolz hatte zur Folge, dass mein Bruder uns zu einem 7km Lauf anmeldete (für den anderen Lauf konnte man sich nicht mehr anmelden). Am Tag darauf gingen wir zusammen Laufschuhe kaufen, da ich nicht mal welche hatte 🙈

Ich hatte 3 Monate Zeit für den Lauf zu trainieren. Und mein Bruder fragte auch regelmässig nach, ob ich laufen war. Ich trainierte dreimal pro Woche und ich hasste mich dafür, dass ich nicht meinen Mund halten konnte. Aber ich war zu stolz, um abzusagen und zu stolz, um eine schlechte Leistung zu liefern.

Nach den drei Monaten und dem coolen Lauf, fehlte mir was, wenn ich nicht laufen ging. Doch dann musste ich mein Knie operieren und war längere Zeit ausser Gefecht.

Ich versuchte danach wieder ins Laufen reinzukommen, doch ich war jedes Mal so erschöpft danach (für drei Tage!), und jedes Mal beim Sport Migräne ausgelöst wurde. Sport machte mich förmlich krank.

Ja, damals war mein Körper nicht fit genug. Wie sich später herausstellte war die Migräne und damit zusammenhängende Erschöpfung aufgrund von der später diagnostizierten Histaminintoleranz und kam somit vom Essen.

Es ist alles Einstellungssache?

Das ist inzwischen über fünf Jahre her. Ich bin fit, meine Verdauung ist im Gleichgewicht, die Intoleranz ist weg und ich tut mich so schwer damit wieder regelmässig Sport zu machen.

Dabei sollte ich doch als Health Coach ein gutes Beispiel sein, werfe ich mir selbst vor.

Aber mein innerer Schweinehund ist echt so richtig hartnäckig. Doch ich habe vor kurzem wieder damit angefangen regelmässig ein Workout zu machen. Eines wo ich so richtig ins Schwitzen komme.

Und was mir dabei hilft meinem inneren Widerstand, den Schweinehund, jedes Mal aufs Neue zu überwinden, ist meine neue Perspektive auf Sport:

Meine alte Perspektive auf Sport:

  • Sport macht man für die Bikinifigur
  • damit ich mich wohlfühle in meinem Körper, auch leicht bekleidet wie eben in der Badi oder vor meinem Partner
  • weil man es machen muss, es ist schliesslich gesund
  • mein Körper ist zu schwach dafür
  • ich bin nicht gemacht dafür, man muss ja auch nicht alles gut finden

Meine neue Perspektive auf Sport:

  • es hilft mir Stress zu reduzieren
  • es bringt mich aus dem Kopf in den Körper. (Ich bin zu häufig im Kopf bei meinen Gedanken)
  • Es bringt die Energien im Körper zum Fliessen
  • Ich bin nach dem Sport innerlich ruhiger, geerdeter und habe die besseren Ideen
  • Ich nehme meinen Körper anders und besser wahr
  • Das Schwitzen hilft mir Giftstoffe aus dem Körper zu leiten

Ich hatte trotzdem Angst, dass ich wieder erschöpft sein würde. Ich lebte in meinem Kopf nach wie vor in der alten Geschichte von damals. Bis mir so richtig bewusst wurde, dass es nur eine Geschichte ist und nichts mehr mit heute zu tun hat. Mein Körper ist fit und gesund und Sport schadet ihm nicht. 

Dennoch fühlte ich mich die ersten zweimal nach dem Workout müde und erschöpft. Statt mich bestätig zu fühlen und der Müdigkeit hinzugeben, begab ich mich auf mein Meditationskissen und entschied mich die alte Geschichte endgültig loszulassen. Nach der Meditation war ich nicht mehr müde. Ich fühlte mich gut und voller Energie.

Unsere Gedanken haben einen grossen Einfluss auf unseren Körper. Alles hängt zusammen.

Innerer Schweinehund vs. auf den Körper hören

Aber es ist auch ganz wichtig unterscheiden zu können zwischen dem inneren Schweinehund wo man einfach durchkämpfen muss und deiner Intuition bzw. Zeichen von deinem Körper, dass du heute einfach Ruhe und Erholung brauchst und besser kein Sport machst.

Und auch während dem Sport ist es wichtig den Körper nicht zu überanstrengen und zu sehr zu pushen. Worauf es ankommt und was zu beachten ist, findest du in dem hier velinkten Blogpost. 

Auch wichtig zu beachten als Frau sind die Phasen von deinem Mensturationszyklus. Nicht in jeder Phase ist es ratsam ein intensives Workout zu machen. Mit der MyFLO App kannst du deinen Zyklus tracken und siehst auch immer welche Art von Workout gerade am besten ist für dich.

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Sport für Unsportlich

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